OSZE will angeblich Bundeswehr-Drohnen für die Ukraine

OSZE will angeblich Bundeswehr-Drohnen für die Ukraine
Mit Hilfe deutscher Überwachungsdrohnen soll die Waffenruhe in der Ukraine sicher gestellt werden.

So wurde bereits im Rahmen des NATO-Gipfels vereinbart, dass Deutschland und Frankreich, sich auf Wunsch der OSZE an der Überwachung der Waffenruhe mitbeteiligen. Ein 14-köpfiges-Erkundungs-Team der Bundeswehr soll bereits am Dienstag in die Ukraine aufgebrochen sein. Französische Experten werden ebenfalls erwartet.

Vor Ort sollen die Bundeswehrsoldaten ermitteln, wie viel Personal benötigt wird, um den Einsatz der Drohne "Luna" zu gewährleisten. Auch muss geprüft werden, welche Schutzmaßnahmen und welche sanitäre, technische und logistische Unterstützung gebraucht wird.

Die unbewaffnete Drohne "Luna", 2,36 Meter lang und 40 Kilogramm schwer,ist in der Lage Videos, Infrarotfilme und Standbilder in Echtzeit an eine Bodenstation zu senden.

Die Bundeswehrsoldaten werden die Erkundung uniformiert aber unbewaffnet unter der Führung der OSZE durchführen.

„Wir haben aus verschiedenen Quellen gehört, dass dem Regime in Kiew Lieferungen von Waffen und militärischer Ausrüstung von verschiedenen Ländern des Blocks versprochen wurden,“ erklärte der russische Parlamentspräsident Sergej Narischkin auf Anfrage der Agentur Interfax am Dienstag.

In Russland wirft die Kooperation zwischen der ukrainischen Regierung und dem Westen offene Fragen auf. Wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bereits zum NATO-Gipfel betonte, sollen sich bereits mehrere EU-Mitgliedsländer dafür ausgesprochen haben, die Ukraine mit militärischer Ausrüstung zu unterstützen.

Für Russland deutet die eingegangene Kooperation eine "offene Intervention in die inneren Angelegenheiten der Ukraine" an, betonte der russische Parlamentspräsident.

Am Sonntag erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Valery Heletey, dass Waffen aus den NATO-Staaten bereits auf dem Weg in die Ukraine seien. Ziel sei es "Putin zu stoppen", so Heletey. Angaben dazu, welche EU-Länder die Ukraine mit Waffen versorgen werden, machte er keine.