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Mutmaßlicher Hackerangriff auf deutsche "Patriot"-Flugabwehrsysteme im türkisch-syrischen Grenzgebiet

Mutmaßlicher Hackerangriff auf deutsche "Patriot"-Flugabwehrsysteme im türkisch-syrischen Grenzgebiet
Quelle: Raytheon
Auf "Patriot"-Flugabwehrsysteme der Bundeswehr, die zum Schutz des NATO-Partners Türkei an der Grenze zum Bürgerkriegsland Syrien stationiert sind, sollen "Fremdeingriffe" verübt worden sein. Die Waffensysteme haben nach Informationen des Behörden-Spiegels "unerklärliche Befehle" ausgeführt.

Eine mögliche Angriffsfläche für Hackerangriffe bietet nach Darlegung des Behörden-Spiegels (die überregionale Zeitung des Öffentlichen Dienstes in Deutschland) sogenannte "Sensor-Shooter-Interoperabilität" (SSI). Unter SSI versteht man den standardisierten Datenaustausch unter Echtzeitbedingungen zwischen Führungs- und Waffensystemen. Ebenso könnten Cyberangriffe via  Chips der Waffensysteme, die sich im Endeffekt für die gesamte Steuerung verantwortlich zeichnen, erfolgen.

Mutmaßlicher Hackerangriff auf deutsche "Patriot"-Flugabwehrsysteme im türkisch-syrischen Grenzgebiet
Patriot-Startgerät der deutschen Luftwaffe - Quelle: CC BY-SA 2.5 Wikimedia Commons

 

Diese Chips kommen ausschließlich aus den USA, die Rohlinge werden jedoch meistens in Asien produziert. Ein erfolgreicher Hackerangriff könnte direkt in den laufenden operativen Einsatz eingreifen und diesen übersteuern.

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