Mutmaßlich dschihadistischer Anschlag auf US-Gasfabrik in Frankreich

Luftbildaufnahme des Unternehmensgeländes Air Products in Isère
Luftbildaufnahme des Unternehmensgeländes Air Products in Isère
Bei einem Attentat auf eine Gasfabrik im Industriegebiet von Saint-Quentin-Fallavier, in der Nähe von Lyon im Südosten Frankreichs, sind nach Angaben des französischen Präsidenten zwei Mitarbeiter verletzt worden. Auf dem Betriebsgelände ist zudem ein nicht zur Fabrik gehörender enthaupteter Mann gefunden worden. Einer der Attentäter soll seine Zugehörigkeit zum Islamischen Staat verkündet haben. Mehr Information in Kürze.

Französische Lokalmedien berichteten zudem von lauten Explosionen auf dem Fabrikgelände. Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve befindet sich am Tatort. Der Bereich um die Fabrik „Air Products“ ist weiträumig abgesperrt.

Der französische Präsident François Hollande, der eigens in einem "Notflug" von Brüssel nach Paris zurückkehrte, sprach von einem "Terrorakt":

Französische Lokalmedien berichteten zudem von lauten Explosionen auf dem Fabrikgelände. Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve befindet sich auf dem Weg zum Tatort. Der Bereich um die Fabrik "Air Products" ist weiträumig abgesperrt.

Der französische Inneminister Cazeneuve gibt erste Erkenntnisse über die Hintergründe der Tat bekannt:

Die Firma Air Products ist Teil einer US-amerikanischen Industriegruppe, die sich auf industrielle und medizinische Gasen spezialisiert hat. Der Hauptsitz liegt in Allentown, Pennsylvania.