Ostukrainische Frontlinie: Kiew bringt ballistische Raketen und Panzer in Stellung

Quelle: Pressedienst des Russischen Militärs (Archivbild)
Quelle: Pressedienst des Russischen Militärs (Archivbild)
Nach Angaben der Generalstäbe der Donezker und Lugansker Volkswehren, haben die ukrainischen Streitkräfte sowohl ballistische Totschka-U Raketen, als auch Panzer und Artillerie an der Demarkationslinie in Position gebracht. Die Konzentration dieser Waffen stellt einen Bruch der Vereinbarungen von Minsk II dar. Im Kontext des G-7 Gipfels warb EU-Ratspräsident Donald Tusk mit Verweis “auf die jüngsten Eskalationen” für eine Verlängerung und Verschärfung der Sanktionen gegen die Russische Föderation.

Der Vize-Generalstab der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, teilte diesbezüglich im Rahmen einer Pressekonferenz am Samstag mit:

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„Nach Angaben unserer Aufklärung wurden in Kramatorsk drei Startanlagen für Totschka-U-Raketen stationiert. In Ugledar wurden zwei Mehrfachraketenwerfer des Typs ‚Uragan‘ gesichtet. Ähnliche Anlagen gibt es bereits in Klinowo und Luganskoje.“
Zudem sollen in den westlich und nordwestlich von Donezk liegenden Ortschaften Gornjak, Lastotschkino, Ostroje und Krasnogorowka großkalibrige Artilleriegeschütze Stellung bezogen haben.

Auch die Lugansker Milizen berichten von der Konzentration schwerer Waffen. So sollen am heutigen Sonntag Panzerfahrzeuge im Raum Gorkoje und Orechowo an der nordwestlichen Grenze der selbsternannten „Volksrepublik“ gesichtet worden sein. Beide Ortschaften stehen unter Kontrolle des ukrainischen Militärs.

Laut dem Lugansker Informationszentrum wurden zudem Panzer in der Nähe der Ortschaft Krymskoje gesichtet, diese liegt direkt an der in Minsk vereinbarten Demarkationslinie.

Von offizieller ukrainischer Seite liegen diesbezüglich noch keine Informationen vor.

Allerdings hatte der Kiewer-Generalstab bereits am Mittwoch in einer Pressekonferenz verkündet:

„Die ukrainischen Soldaten haben heldenhaft das Gefecht angenommen und dem Feind an bestimmten Abschnitten eine Abfuhr erteilt. Um die feindliche Offensive zu stoppen und Verluste unter den Soldaten zu vermeiden, musste das ukrainische Kommando die Artillerie einsetzen, die sich bis dahin in den von den Minsker Abkommen vorgeschriebenen Gebieten im Hinterland befand.“

Das russische Außenministerium warf in diesem Zusammenhang der Ukraine vor, mit dem neuen Aufflammen der Kämpfe bewusst "den Vorwand für weitere Sanktionen gegen Russland" vorbereiten zu wollen. Im Kontext des G-7 Gipfels warb EU-Ratspräsident Donald Tusk auch tatsächlich mit Verweis "auf die jüngsten Eskalationen" für eine Verlängerung und Verschärfung der Sanktionen gegen die Russische Föderation.

 

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