Rechter Sektor in der Ukraine ruft zur "vollständigen Mobilisierung" auf: "Alles für den Krieg, alles für den Sieg!"

Quelle:  Alexandr Maksimenko/ RIA Novosti
Quelle: Alexandr Maksimenko/ RIA Novosti
Erneut versucht der Rechte Sektor das Minsker Abkommen zu sabotieren. In einem Appel ruft der Anführer der radikal nationalistischen Bewegung, Andriy Stempitsky, seine Kämpfer zur "vollständigen militärischen Mobilisierung" auf und betonte: "Trotz der vereinbarten Feuerpause werden wir Krieg führen".

Auf Facebook schrieb Andriy Stempitsky, Anführer des Rechten Sektors:

"Ich wende mich an die Kämpfer des ukrainischen Freiwilligenkorps des Rechten Sektors. Der Feind hat seine Aktivitäten wieder aufgenommen.“
 Auch lesen: Rechter Sektor verlangt Verbot der “Gay Pride Parade” in Kiew und droht mit Asow-Bataillon
Auch lesen: Rechter Sektor verlangt Verbot der “Gay Pride Parade” in Kiew und droht mit Asow-Bataillon
1. An alle die entweder im Urlaub oder zu Hause sind, ihr müsst euch bereit machen, zurück an die Front zu kehren. 2. Die Kommandeure der Reserve, Bataillone müssen mit einer umfassenden Mobilisierung beginnen. Außerdem müssen sie sich um die richtige Verteilung der freiwilligen Kämpfer in die richtigen Einheiten oder Trainingseinrichtungen kümmern. 3. Alle die sich um die materielle Unterstützung der Einheiten kümmern, müssen ihre Arbeit intensivieren. 4. Trotz der vereinbarten Feuerpause werden wir Krieg führen.

Alles für den Krieg, alles für den Sieg! Wir werden sowohl die äußeren, wie auch die inneren Feinde besiegen! Die freiwilligen Kämpfer sind das Rückgrat der ukrainischen Nation"

 Quelle: Screenshot Facebook
Quelle: Screenshot Facebook

Mit der Bekanntgabe des ukrainischen Generalstabs am Mittwoch, schwere Artillerie wieder an die Front zu bewegen, hatte Kiew bereits in den vergangenen Tagen die Vereinbarung von Minsk II gebrochen. Laut einem aktuellen OSZE-Bericht kam es zu neun Brüchen der Waffenruhe durch die Volksmilizen sowie acht durch die ukrainischen Streitkräfte.

Quelle: RT

Auch der wiederholte und seit kurzem intensivierte Beschuss vereinzelter Wohngebiete im Donbass lässt die Richtung erkennen, die die ukrainische Regierung erneut eingeschlagen hat.

Nach Angaben der selbsternannten Volksrepublik Donezk wurden bei den Zusammenstößen mit der ukrainischen Armee „während der letzten 24 Stunden insgesamt 14 Anti-Regierungskämpfer getötet und 86 verletzt".