Hackergruppe CyberBerkut leakt Ukraine-Korrespondenz zwischen Poroschenko und Soros

Quelle: CyberBerkut
Quelle: CyberBerkut
Jüngsten Enthüllungen zufolge sollen die USA bereits seit Längerem tödliches Kriegsgerät an die Maidan-Regierung in Kiew geschickt und ukrainische Soldaten in NATO-Staaten wie Rumänien für den Kampf im Donbass ausgebildet haben. Das berichtet die Hackergruppe „CyberBerkut“ unter Berufung auf eine gehackte Korrespondenz zwischen dem umstrittenen US-Milliardär George Soros und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.

Neben Waffenlieferungen sowie fragwürdigen Trainings- und Ausbildungsprogrammen für ukrainische Kämpfer im Ausland, thematisiert der Leak zudem zwischen dem polnischen General Waldemar Skrzypczak und dem US-General Wesley Clark besprochene Pläne, die Kampffähigkeit der ukrainischen Armee, die bis zum Abschluss des Minsker Abkommens im Osten des Landes noch organisiert gegen die eigene Bevölkerung vorging, auszubauen und diese anhaltend schlagkräftig zu halten.

Quelle: Flickr -CC-BY-SA 2.0

Dabei gelte es vor allem, die in Minsk getroffenen Vereinbarungen zwischen den Konfliktparteien möglichst heimlich zu umgehen, immerhin drohe Kiew ansonsten in der Weltöffentlichkeit die Legitimität bezüglich des Konflikts mit den "pro-russischen Selbstverteidigungskräften" zu verlieren.

Offenbar im Wissen darum, dass der Ukraine mittlerweile jeden Tag der Staatsbankrott drohen könnte, soll der US-Investor George Soros, der mit waghalsigen Spekulationen an den Weltmärkten ein Vermögen verdient, dabei aber nie die politische Komponente seines Handeln zu vergessen scheint, von der EU gefordert haben, der Führung in Kiew jährlich eine Milliarde Euro "zur Wahrung der Stabilität" zur Verfügung zu stellen. Um seiner Argumentation Nachdruck zu verleihen betonte er:

 "Die neue Ukraine steht buchstäblich am Rande eines Kollapses."
George Soros gilt als einflussreicher Förderer der sogenannten Farbrevolutionen. Mittels Stiftungen wie der Open Society Foundations und großzügigen Spenden soll er Kritikern zufolge dabei in zahlreichen Ländern einen für seine wirtschaftlichen und politischen Interessen günstigen Machtwechsel zumindest mitfinanziert haben. Auch der Milliardär selbst bestreitet nicht, dass er die „Orange Revolution“ 2004 und den „Euromaidan“ 2013 mitfinanziert hat.

 

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