Zusammenfassung: „Der direkte Draht" - Putin steht der russischen Bevölkerung Rede und Antwort

Quelle: Ruptly
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich heute zum 13. Mal im TV-Dialog in Moskau Fragen der russisschen Bevölkerung gestellt. Auf einer eigens eingerichteten Webseite (http://moskva-putinu.ru/) konnten die Einwohner Russlands noch bis zum Ende der Sendung Fragen stellen. Putins „direkter Draht“ hat sich seit seiner ersten Präsidentschaft 2001 etabliert. RT Deutsch präsentiert die markantesten Zitate und Ausführungen des "Direkten Drahtes".

14:43 Uhr: Russland wird ausländische Medikamente auf dem russischen Markt nicht verbieten, wie es mit den europäischen und amerikanischen Lebensmitteln gemacht wurde, versicherte Putin. Er fügte jedoch hinzu, dass es für das Land unerlässlich ist seine eigene Pharmaindustrie zu verbessern, um damit ihre Sicherheit zu gewährleisten.

14:25 Uhr: Ein vierjähriger Junge hat gefragt, wie schwierig es ist Präsident zu sein und ob seine Angewohnheit lange zu schlafen ein Hindernis sei einer zu werden. Putin sagte, dass der Junge mit seiner Energie alle Chancen hat Russland eines Tages führen, wenn er es nur hart genug versucht. Der Schlaf, sagte er, würde helfen, ihn zu einem gesunden Präsident heran wachsen zu lassen.

 Quelle: Ruptly
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14:13 Uhr: Russland wird wahrscheinlich bis 2023 eine nationale Raumstation in der Umlaufbahn haben - Putin

13:54 Uhr: „Russische Geheimdienste haben Informationen über eine Reihe von russischen Bürgern, die in den Nahen Osten gingen, um für die Terrororganisation Islamischer Staat (IS, ehemals ISIS / ISIL) zu kämpfen. Der Anstieg dieser Organisation ist keine direkte Bedrohung für Russland, aber Moskau ist dennoch darüber besorgt", sagte er.

Putin betonte, dass der IS zum Teil zu einer mächtigen militanten Gruppe wurde, weil der Irak nach Saddam verpasst hat seine sunnitische Minderheit zu integrieren, die an der Macht unter Hussein gewesen war und nun einen großen Groll gegen Schiiten hat. Ehemalige Militärbefehlshaber, unter Saddams Herrschaft geschult, brachten ihre Erfahrungen mit als sie sich dem IS anschlossen.

13:54 Uhr: Frankreichs Abwürgen der Lieferung von zwei Mistral-Klasse-Kriegsschiffen nach Russland würde die Stärke der russischen Marine nicht beeinträchtigen, sagte Putin. Er fügte hinzu, er sei zuversichtlich, dass Paris das aufgrund des Vertrages gezahlte Geld Russland zurückzahlen wird.

"Ich nehme an, dass die aktuelle französische Führung, die französischen Menschen ehrlich sind und uns unser Geld zurückzahlen werden. Wir werden nicht irgendwelche Strafen verlangen, aber was uns gehört, muss uns zurückgegeben werden."
13:41 Uhr: Die Sowjetunion hat Osteuropa nach dem 2. Weltkrieg sein Modell auferlegt und dies endete nicht gut. Nun versuchen die USA das Gleiche, es wird auf das gleiche Schicksal hinauslaufen.
13:38 Uhr: „Moskau kann teilweise für die zweideutige Haltung gegenüber dem Zweiten Weltkrieg und für die Rolle, die die Sowjetunion spielte verantwortlich gemacht werden, denn in der Zeit nach dem Krieg hat Moskau sein Entwicklungsmodell mit Gewalt über die Nationen, die es befreit hat von den Nazis, auferlegt. Zur gleichen Zeit ist der Trend der Gleichsetzung von Stalins Sowjetunion mit Hitler-Deutschland falsch. Mit all seinen "Hässlichkeiten und Repressionen" des stalinistischen Regimes, hatte es nie die Vernichtung eines ganzen Volkes zum Ziel."

13:36 Uhr: „Eine Reihe politischer Morde sind in der Ukraine passiert, sagte Putin. Die ukrainischen Behörden untersuchen diese Verbrechen nicht ordentlich, während Kiews europäische und amerikanische Sponsoren ein Auge zudrücken." [Erst heute wurde wieder ein ukrainischer Journalist, Oles Buzina, ermordet, der sich gegen Kiews Politik aussprach.]

13:21 Uhr: „Unsere Partner sollten zumindest versuchen, Kompromisse zu suchen, anstatt Druck auf uns auszuüben."

13:19 Uhr: „Die USA wollen Vasallen, keine Verbündeten. Russland kann nicht in einem solchen System der Beziehungen zueinander bestehen ", sagte Putin, um zu erklären, warum es am Westen liegt, ob die guten Beziehungen zu Russland wieder hergestellt werden.

13:12 Uhr: „Ich denke, ein Krieg [zwischen Russland und der Ukraine] ist unmöglich", sagte Putin einem Bewohner einer Stadt an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland.

13:08 Uhr: „Moskau hat keine imperialen Ambitionen, trotz allem, was die Kritiker sagen. Aber Russland ist auf der Suche nach regionaler Integration, weil es die Möglichkeit gibt, das Leben der russischen Menschen außerhalb des Landes zu verbessern", sagte Putin.

12:56 Uhr: "Das einzige, das Moskau von Kiew will, ist als gleichberechtigter Partner behandelt zu werden, was auch den Respekt vor unseren Bedenken gegenüber der Rechte der Menschen, die sich selbst als russisch sehen und russisch sprechen, beinhaltet."

12:49 Uhr: „Wir wählen unsere Partner nicht. In unserer Arbeit müssen wir uns von den Interessen des Landes und nicht von Sympathien und Antipathien leiten lassen ", sagte Putin, und beschreibt seine Beziehungen zu Poroschenko.

12:46 Uhr: „Russland bietet der Ukraine einen Rabatt auf die Gaspreise und versorgt sie mit Kohle und Strom, trotz der Feindseligkeit der Regierung, da es dem ukrainischen Volk hilft", sagte Putin. „Regierungen kommen und gehen, aber die Ukrainer in der Nähe des russischen Volkes bleiben. Außerdem kann sich die ukrainische Wirtschaft das russische Gas zu Marktpreisen gar nicht leisten, und braucht Hilfe bei der Rückzahlung. Die Ukraine wieder auf den Beinen zu sehen, liegt in Russlands Interesse aus rein geographischen Gründen", erklärte Putin.

 

12:43 Uhr: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Putin nie ein Angebot den " Donbass zu bekommen", wie Medienberichte früher behaupteten, gemacht, sagte Putin. Er fügte hinzu, dass die Behörden in Kiew ihre rebellischen Provinzen mit einer Politik, wie der existierenden Wirtschaftsblockade, leider abtrennen.

12:18 Uhr: Er fügte hinzu, dass Russlands Verbot über das Waffengeschäft nie Teil irgendwelcher UN-Sanktionen war, was bedeutet, dass Anschuldigungen gegen Russland, die internationalen Sanktionen gegen Teheran zu untergraben, unbegründet sind. Putin wies die Klagen von einigen israelischen Kommentatoren zurück, dass die Lieferung der Systeme in den Iran die Region destabilisieren würden. Er sagte, die Situation im Jemen zeigt deutlich, dass der Besitz von Verteidigungswaffen, wie die S-300, die Feindseligkeiten dämpfen und nicht provozieren. Jemen ist in eine saudi-arabische Bombenkampagne gegen schiitische Rebellen gezogen wurden.

11:59 Uhr: „Die US-Schulden sind alarmierend, nicht nur für Amerika, sondern für die Weltwirtschaft.“
11:48 Uhr: Die Herstellung einer guten Wirtschaftspolitik erfordert ein gutes Denken. Aber das Vertrauen der Menschen zu behalten, erfordert Herz zu haben, sagte Putin, um zu erklären, warum die Regierung nicht Sparmaßnahmen verhängt und Sozialausgaben kürzt.
11:34 Uhr: „Unabhängig von irgendwelchen Sanktionen, die Wirtschafts-Korrektur war unvermeidlich. Diese Sanktionen haben der Regierung und der Zentralbank tatsächlich geholfen. Sie könnten sagen: Wir tun, was wir wegen der Sanktionen zu tun haben. Aber nicht nur wegen ihnen. Wir müssen unsere Wirtschaftspolitik in eine professionellere und kräftigere Art korrigieren ", sagte Putin.

11:28 Uhr: "Die wirtschaftliche Unsicherheit verursachte einen erhöhten Kapitalabfluss, den wir berücksichtigen müssen. Wir können später im Detail darüber sprechen, aber ich sehe hier nichts katastrophales."

11:24 Uhr: Putin schätzt, dass es zwei Jahre dauern wird bis sich die russische Wirtschaft von den aktuellen Problemen erholt hat.

 

11:22 Uhr: Das positive an den Sanktionen ist, dass es die Regierung zwang die notwendigen Wirtschaftsreformen durchzuführen. Sie führten zu bestimmten Fortschritten in der Wirtschaft, insbesondere in der Landwirtschaft und Nahrungsmittelsicherheit.

 

11:18 Uhr Russische Geschäftsleute sollten nicht erwarten, dass die Sanktionen gegen Russland in absehbarer Zeit aufgehoben werden, sagte Putin. Sie sind Teil eines großen strategischen Versuchs von einigen anderen Nationen, das Wachstum Russlands zu beeinträchtigen, erklärte Putin.

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