Anführer der ukrainischen Rechten ist nun offizieller Berater der Armee

Quelle: Wikimedia/Nabak
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Am Sonntag hat das ukrainische Verteidigungsministerium den Anführer des Rechten Sektors, Dmytro Jarosch, zum offiziellen Berater der Armee-Führung erklärt. Durch seine Ernennung sollen nun auch Milizen des Rechten Sektors als Teil der ukrainischen Armee geführt werden.

Wie der ukrainische General Viktor Muschenko erklärt hat, soll der neue Posten des rechtsradikalen Dmytro Jarosch den Kämpfern des Rechten Sektors die Eingliederung in das ukrainische Militär ermöglichen. Nach Muschenkos Auffassung habe die Armee des Landes bereits bewiesen, dass sie kämpfen könne, und es geschafft in kürzester Zeit zu einer der stärksten Armeen in Europa zu wachsen.

Mit ihren „Beiträgen“ zur „Verteidigung der Ukraine“, haben die Freiwilligen-Bataillone bereits große „Wertschätzung“ aus Seitens der ukrainischen Armee erhalten, so Muschenko.

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„Wir haben verstanden, dass wir die Effizienz der Armee auf allen Ebenen erhöhen müssen. Wir prüfen derzeit verschiedene Modelle, wie die Reservearmee formiert werden kann“, sagte Muschenko.

„Wir haben alle Patrioten und Verteidiger der Ukraine unter einer einheitlichen Führung vereint. Der Feind versteht unsere Einheit und weiß, dass seine Angriffe scheitern werden. Wir haben das gemeinsame Ziel einer vereinigten Ukraine. Die Armee wird jede Woche stärker,“ fügte der General hinzu.
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Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kiev Post, sollen Milizen des Rechten Sektors künftig unter Jaroschs Leitung und Befehlsgewalt als unabhängige Division des ukrainischen Militärs handeln.

Um Kämpfe erfolgreich gestalten zu können, benötige man als Grundvoraussetzung die Einheit der kämpfenden Männer, betonte Jarosch. So gäbe es seiner Auffassung nach auch keinerlei Zweifel darüber, dass die Kämpfer des Rechten Sektors einer Integration in die ukrainische Armee nicht zustimmen würden.

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Offen bleibt aktuell jedoch die Frage, inwiefern der rechte Sektor unter Jarosch sich für die Bedingungen des Minsker Abkommens einsetzen wird, nachdem die rechtsradikale Vereinigung sich deutlich gegen die Vereinbarung in Minsk und für den Kampf gegen Russland ausgesprochen hat.