Gewaltige Minenexplosion in Ostukraine

Mindestens 47 Vermisste nach Minenexplosion in Ostukraine
Mindestens 47 Vermisste nach Minenexplosion in Ostukraine
In Donezk gab es heute morgen eine Explosion in der Mine Zasjadko, bei der mindestens 47 Bergleute verschüttet wurden, so die Gewerkschaft der Bergarbeiter.

Inzwischen wurden zehn Tote offiziell bestätigt. Ursache war eine Ansammlung von Methangas, die sich 1500 Meter unter der Erde entzündete.

Die lokalen Behörden haben die Situation unter Kontrolle, es sind aber noch dutzende Kumpel unter Tage gefangen.

160 Arbeiter haben die Mine verlassen, so die Donezker Behörden auf ihrer Webseite.

Das Katastrophenschutzministerium hat einen Todesfall und 16 Verletzte durch die Explosion eines Gas-Luft-Gemischs bestätigt.

Der ukrainische Präsident Petro Poroshenko hat eine Trauerzeit angekündigt, sobald die Zahl der Toten feststeht.

Die Zasjadkomine ist berüchtigt für ihre tödlichen Unfälle, bei denen in den letzten Jahren schon 200 Bergleute starben. Der größte Unfall ereignete sich im November 2007, als 101 Menschen bei einer Explosion umkamen und fünf weitere nach erneuten Explosionen zwei Wochen später.  Im Januar wurden 500 Bergleute verschüttet, nachdem der Beschuss auf Donezk die Stromleitung zur Mine abschnitt.

 

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