Ukrainische Truppen ziehen sich aus dem Kessel von Debalzewo zurück - Rechter Sektor droht mit Konsequenzen

Wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in einem Video-Statement bestätigt hat, haben sich die Kiewer Regierungstruppen zu 80 Prozent „organisiert“ aus der von den Volksmilizen eingekesselten Stadt Debalzewo zurückgezogen. Vertreter des Rechten Sektors in der Ukraine äußerten ihr Unverständnis für den Rückzug und drohten mit Konsequenzen.
Ukrainische Truppen ziehen sich aus dem Kessel von Debalzewo zurück - Rechter Sektor droht mit KonsequenzenQuelle: Reuters © Ukrainian Presidential Press Service/Handout

Zeugen sprechen von ukrainischen Truppenteilen, vielen von ihnen verletzt, die sich in die Stadt Artemyewsk, im Nordwesten von Debalzewo, zurückgezogen hätten. Vertreter der Volksmilizen erklärten zudem, dass sich ukrainische Soldaten "zu Hunderten" den Milizen ergeben haben.

Poroschenko hat zudem angekündigt, im Verlauf des Tages in die Ostukraine zu reisen und dort einer Sitzung des ukrainischen Sicherheitsrates vorzustehen.

Zuvor hatte Semen Semenchenko, Abgeordneter der Rada (ukrainisches Parlament) und Kommandeur eines der Kiewer Freiwilligen-Bataillone, den Präsidenten aufgefordert die Truppen nun für Angriffe an anderen Frontabschnitten einzusetzen, da seiner Einschätzung nach der „Gegner“ durch die Belagerung der Stadt in anderen Frontbereichen geschwächt sei:

"Deren Frontstellungen sind fast leer und wir verfügen über Truppen. Ein gezielter Angriff und die Frontlinie würde zusammenbrechen."
Zudem erklärte er, dass der Rückzug der Truppen für ihn nicht nachvollziehbar sei und viele andere Kommandeure seine Einschätzung teilen würden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.